Zeitungsartikel




Zeitungsartikel 

von Hannes Lehner vom 10. September 2014 
über Franz Achatz und seine weltweit bekannten Lebkuchen





Is´ denn scho´ Weihnachten?
Die Lebkuchen-Saison beginnt

Franz Achatz hat mit
Produktion seines
globalen Gourmet- 
Hits begonnen








Bischofsmais.Lebkuchen ge-
hören
 zur Weihnachtszeit wie 
Lametta auf den Christbaum.
Wer in die süßen Lebzelten
beißt, muss zwangsläufig an
Nürnberg mit seiner Jahrhunder- 
telangen Lebkuchentradition 
denken. Doch bei einem kom-
men die berühmten Honigku- 
chen der Frankenmetropole 
gar nicht so gut weg. "Die Nürn- 
berger haben doch nichts 
gscheits!", urteilt Franz Achatz 
aus Hochbruck bei Bischofs-
mais.
Der Konditormeister muss 
wissen, was einen guten Leb- 
kuchen ausmacht. Immerhin
soll es bei ihm die besten 
Lebkuchen der Welt geben.
Das bescheinigte ihm zumin- 
dest der Chefeinkäufer des 
Münchner Feinkostimper- 
iums Käfer.
Während der Altweibersom- 
mer derzeit doch noch für 
angenehmere Temperaturen sorgt,
steckt der Konditormeister, der 
sein Handwerk bei Krönner in 
Straubing lernte, schon voll im
Weihnachtsgeschäft. Bei ihm
hat schon jetzt die diesjährige 
Lebkuchenproduktion begonnen. 
"Wegen der vielen Bestellungen, 
musste ich heuer schon Anfang 
September anfangen", berichtet 
Achatz. Aus dem Tante Emma
Bäcker Ladl in der scharfen 
Kurve von Hochbruck beliefert 
der Konditormeister Kunden aus
aller Welt mit seinem globalem 
Gourmet-Hit. "Wir verschicken 
Skandinavien, in die Schweiz,
nach Vancouver oder in den 
Vatikan. Und natürlich auch 
nach Nürnberg." Zu seinen 
Kunden gehören neben dem 
bayrischen Landtag oder Feinkost 
Käfer auch Papst Bruder Georg 
Ratzinger. Sogar eine Dame 
aus Dubai hat sich bei ihm ge- 
meldet. "Ich sollte Schaubacken 
in einem Einkaufscenter".

 
Die Wüstenblume hatte Pech
ausgerechnet in der Lebku-
chensaison anzufragen. "Ich 
hatte keine Zeit", schlug 
Achatz das Angebot aus. 
Egal ob klassischer Elisen- 
lebkuchen, Bayerwald-Leb- 
kuchen mit Nüssen, Ho-
lunder und Brombeere-Leb-
kuchen oder der exotische 
Karibik-Lebkuchen mit 
selbstgemachter Mirabell-
marmelade aus dem heim- 
ischen Obstgarten, beim 
Achatz Franz kommt jeder 
Gourmetgaumen auf seine 
Kosten. Selbst Schüler des 
weltberühmten franzö- 
sischen Sternekochs Paul 
Bocuse klopften bereits an 
seine Backstube im 
kleinen Hochbruck. Ihr 
Testurteil: Magnifique!

 
 









































Lebkuchen




80 Niederbayrische Betriebe verkaufen rund 600 000 Stück




 
 
Passau/Regen Die Weihnachtszeit beginnt für Konditoren in Bayern schon im Herbst. Die Nachfrage nach Lebkuchen ist bereits Wochen vor dem Advent groß. 600000Lebkuchen werden laut der bayerischen Konditoreninnung allein in Niederbayern im Jahr verkauft - und das bedeutet viel Arbeit für die heimischen Bäckereien und Konditoreien. Etwa 80 Betriebe gibt es in Niederbayern, Filialen noch nicht mitgezählt. "Alle stellen Lebkuchen her", erklärt die Konditoreninnung. Auch in kleinen Konditoreien und Bäckereien gehen jetzt die Lebkuchen über die Theke, etliche Bäcker- und Konditorenmeister setzen noch auf  "echte" Handarbeit und eigene Rezepte. Franz Achatz Konditorenmeister aus Hochbruck in der Gemeinde Bischofsmais (Lkr. Regen), ist einer davon. Er verzichtet auf Stabilisatoren, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Co. Die Mandeln röstet er im eigenen Backofen. Verziert werden seine Lebkuchen mit "echter" Schokolade statt mit einer Glasur  aus der Tüte. Franz Achatz erfindet Lebkuchen mit Mirabellenmarmelade, Holunder-Gelee oder Bayerwald-Lebkuchen. Er verkaufte seine Lebkuchen schon an Feinkost Käfer oder den Landtag, schickt sie in die Schweiz, nach Skandinavien und England. Bald können die Konditoreien ihre Lebkuchen wieder offiziell bewerten lassen: Mitte Oktober bietet die Konditoreninnung Bayern, heuer bereits zum 19. Mal, eine Qualitätsprüfung für Elisenlebkuchen an.

 
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